Pränataltherapie

Vom ersten Moment unseres Lebens, von der Zeugung an, nehmen wir unsere Umwelt wahr. Sie beeinflusst uns und wir speichern in unseren Zellen alles Erlebte. Die Zeit der Schwangerschaft, die ersten neun Monate legen den Grundstein für unser zukünftiges Leben. Alle Erfahrungen danach bauen auf dem Boden der Erfahrungen im Mutterleib auf.

 

Ist dieser Boden sandig und porös angelegt, weil wir viel Stress erlebt haben, ist unser späteres Lebenskonstrukt wahrscheinlich instabil und wackelig. Haben wir guten Mutterboden erlebt, können wir grundfeste Gebäude errichten.

 

Und dabei ist alles, aber wirklich alles, was unsere Mutter erlebt hat, eben auch unser Erleben. Das Lachen wie der Streit, die Angst wie die Müdigkeit, die Liebe wie die Freude.
Sogar das Erleben der Großmutter in der Schwangerschaft ist prägend. Denn die Eizelle aus der wir entstanden sind, war in der Anlage schon vorhanden, als unsere Mutter ein 8 Wochen alter Embryo im Schoß ihrer Mutter war.

 

Und manchmal prägt uns noch ein Mensch, der uns in der Schwangerschaft sehr nahe steht. Viele Menschen kommen erst mal zu zweit „in den Körper“. Ein Zwilling begleitet uns. Manchmal ist er ein Inkarnationshelfer, der uns die Hand reicht, um den „großen Sprung“ zu wagen. Manchmal bekommt er Angst und geht zurück. In jedem Fall, wenn einer geht, bleibt auch einer zurück. Wir sind zurück geblieben.
Verlassenheitsgefühle, Partnerscherschaftsprobleme, unerfüllter Kinderwunsch, unglückliche Jobsuche, Workaholismus, unerklärliche Schuldgefühle, irrationale Ängste und Phobien oder gar Todessehnsucht können hieraus entstehen.

 

Und am Ende der Schwangerschaft: Die Geburt. Eine Urgewalt für die Mutter, das bestreitet niemand. Aber auch für das Baby, ein überwältigendes Erlebnis. Die erste Trennung von der Mutter wird vollzogen. Vielleicht wurden Medikamente verabreicht, die die Blutbahn des Babys ebenfalls durchströmen. Vielleicht wurde ein Kaiserschnitt gemacht. Oder das Stillen verhindert. Unsere Gesellschaft ist nicht immer gut gewesen im Wahrnehmen und Befriedigen der Grundbedürfnisse eines Neugeborenen.

 

Die Pränataltherapie, wie ich sie anbiete, ist eine Mischung aus verschiedenen Methoder der Körperarbeit und Massage. Dadurch nähern wir uns gemeinsam den heute hinderlichen Prägungen und beginnen diese „umzuprogrammieren“.

 

Manchmal reicht hier eine einzige Sitzung und das Leben ist wie verwandelt.

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© Karin Klein